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Große Vielfalt an Brauereien und Getränkeherstellern
Grüne: „Mehrweg ist aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz“
In der Oberpfalz gibt es dank Mehrweg auch weiterhin eine große Vielfalt an Brauereien und Getränkeherstellern. Darauf machte heute die Landtagsabgeordnete Maria Scharfenberg (Bündnis 90/Die Grünen) aufmerksam. „Dass der Anteil an Mehrwegprodukten wieder gestiegen ist, liegt an der konsequenten Durchsetzung der Pfandpflicht. Getränkedosen und Plastikflaschen sind bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern längst nicht mehr so beliebt wie vor Einführung des Dosenpfandes“, sagte die Grünen-Politikerin.
In keinem Land der Erde gebe es so viele unterschiedliche Biere und Getränke wie in Deutschland. Die deutsche Getränkewirtschaft verfüge mit mehr als 1.800 Brauereien, Mineralbrunnen und Saftkeltereien über eine weltweit einzigartige Getränkevielfalt. Maria Scharfenberg: „Wir Grüne haben gegen viele Widerstände erfolgreich dafür gekämpft, dass dieses Kulturgut hierzulande erhalten werden konnte. Diese einzigartige Getränkevielfalt ist nicht nur gut für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Mehrweg bildet auch die Basis für mittelständische Unternehmen und fördert die Wertschöpfung vor Ort.
Die Landtagsabgeordnete betont, dass Mehrwegsysteme außerdem ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz seien. „Glasflaschen werden bis zu 50 Mal wiederbefüllt. Und da der Großteil der Mehrwegprodukte nur über Strecken von bis zu 50 Kilometern zwischen Abfüller und Handel transportiert wird, erzeugen Mehrwegflaschen aus Glas nur gut die Hälfte des Klimakillers CO2 im Vergleich zu Getränken in Plastikflaschen“, so Maria Scharfenberg.
Die Klimaschutzrelevanz von Mehrwegsystemen sei mittlerweile eindeutig bestätigt. Mit einem weiteren konsequenten Ausbau von Mehrwegsystemen wäre es möglich, den CO2-Ausstoß noch weiter zu senken. Maria Scharfenberg: „Nach Angaben des Deutschen Verpackungsinstituts könnten jährlich 1,1 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, wenn alle alkoholfreien Getränke in Mehrwegverpackungen abgefüllt würden. Das entspricht in etwa einem jährlichen CO2-Gesamtausstoß von rund 500.000 Mittelklassewagen.“
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