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Kein Genmais in Almesbach: Scharfenberg begrüßt Verzicht auf Freisetzung
"Öffentlicher Druck hat Wirkung gezeigt"
Die Landtagsabgeordnete Maria Scharfenberg, die im Januar den geplanten Genmais-Anbau publik gemacht hatte, begrüßt den Verzicht auf die Freisetzung in der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Almesbach bei Weiden. "Auch wenn jetzt die nicht erteilte Zulassung des Bundessortenamts für die in Almesbach vorgesehene Maissorte als Verzichtsgrund angegeben wird, ist davon auszugehen, dass der öffentliche Druck Wirkung gezeigt hat", kommentiert die Grünen-Politikerin die Ankündigung des Präsidenten der Landesanstalt für Landwirtschaft, Jakob Opperer, das umstrittene Vorhaben aufzugeben.
Maria Scharfenberg: "Ein breites Aktionsbündnis aus Bio-Bauern, Bund Naturschutz und vielen anderen hat zusammen mit den Grünen vor Ort mit der gebotenen Sachlichkeit, aber mit großer Entschlossenheit gegen die geplante Freisetzung gekämpft. Die Aktionen vor Ort haben deutlich gemacht, dass eine große Mehrheit in der Bevölkerung nicht bereit ist, die Freisetzung von genmanipulierten Organismen sang- und klanglos zu akzeptieren. Vielleicht haben sich die Verantwortlichen auf Landesebene ja auch wieder an den legendären Widerstand der Oberpfälzer Bevölkerung gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf erinnert und deshalb auf die geplante Freisetzung verzichtet. Auch damals waren andere Gründe vorgeschoben worden, um nach außen hin das Gesicht wahren zu können." Da aber die Freisetzung in anderen Regierungsbezirken weiterhin geplant sei, forderte Maria Scharfenberg dazu auf, mit dem Widerstand gegen die Freisetzung von genmanipulierten Organismen nicht aufzuhören.
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