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Presseartikel vom 26.01.2006

Kleiner Gen-Gipfel in Weiden
Maria Scharfenberg (Grüne) besichtigt Mais-Fläche - "Druck zeigte Wirkung" - Der Neue Tag Weiden

Amberg/Weiden. (upl) Zufrieden äußerten sich Vertreter von Natur- und Umweltschutzorganisationen am Mittwoch über die Gen-Mais-Rückzieher mehrerer Bauern in Niederbayern und der Oberpfalz. "Der öffentliche Druck hat Wirkung gezeigt", sagte die Regensburger Grünen-Abgeordnete Maria Scharfenberg.

Sie will der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Almesbach bei Weiden am Montag einen Besuch abstatten. Dort hält man nach wie vor an der Aussaat von Gen-Mais auf einer Fläche von 100 Quadratmetern fest. Auch Projektleiter Dr. Joachim Eder von der Landesanstalt für Landwirtschaft in Weihenstephan hat für Montag seinen Besuch angekündigt. Scharfenberg will außerdem mit Weidener Grünen-Politikern über das weitere Vorgehen beraten. Der Bund Naturschutz begrüßte am Mittwoch die kritischen Äußerungen des CSU-Landtagsabgeordneten Franz Kustner aus Hirschau. Allerdings dürfe es nicht allein um Haftungsfragen gehen. Wie berichtet, zog ein Landwirt aus Obermainshof bei Sulzbach-Rosenberg die Anmeldung einer Gen-Mais-Aussaat auf einer Fläche von 6,7 Hektar zurück, nachdem ihn mehrere Berufskollegen dazu gedrängt hatten.

Der Landwirt erklärte am Mittwoch, dass er auch bisher noch keinen Gen-Mais ausgesät habe. Das Schild mit der Aufschrift "Demo-Anlage" bei seinen Äckern gehöre zu einer Maisdemonstration, die er für die Firma "Limagrain-Nickerson GmbH" schon seit mehreren Jahren betreibt. Auf den Feldern würden nur "konventionelle" Sorten getestet.





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